In der Kirchengemeinde Burghasungen Ehlen

- finden z. Zt. bis auf weiteres keine Gottesdienste statt

- sind die Kirchen tagsüber zum Gebet geöffnet und bieten mit einer Präsentation der Konfirmanden zum Psalm 23 (Der gute Hirte) Gelegenheit zum Nachdenken

- gibt es z.Zt. keinerlei Gemeindekreise

- steht Pfarrer Schramm jederzeit für telefonische Beratung zur Verfügung

- wird das Distanz-Gebot zwischen Menschen seitens der öffentlichen Stellen auch als Akt der Solidarität verstanden, Leben zu schützen

 

Empfehlungen der Landeskirche zum Umgang mit der aktuellen Situation im Blick auf das Coronavirus.

Dabei bitten wir Sie, den Handlungsanweisung der Bundesregierung (16. März) und des Landes Hessen (17. März) zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus unbedingt nachzukommen:

«Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind ebenfalls untersagt. Allen Glaubensgemeinschaften bleibt es unbenommen, alternative Formen der Glaubensbetätigung auszuüben, die nicht mit Zusammenkünften von Personen verbunden sind, zum Beispiel Angebote im Internet. Die in Satz 3 genannten Gebäude und Räume können für die Gebete Einzelner offengehalten werden.» (Land Hessen, vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020).

Demnach sind alle öffentlichen Veranstaltungen aller Religionsgemeinschaften zu untersagen.

Auf dieser Grundlage geben wir folgende Handlungsempfehlungen an die Hand:

Gottesdienste und Veranstaltungen

Gottesdienste und weitere kirchliche Veranstaltungen sind bis Ende April abzusagen. Stattdessen bitten wir Sie, die Kirchenräume nach Möglichkeit offen zu halten und die Glocken weiter zu läuten, auch zu den Gebetszeiten. Wir regen an, Gebetstexte zum Mitnehmen auszulegen.
Über ekkw.de und facebook stellt die Landeskirche Hinweise auf online abrufbare Gottesdienste und digitale Gebetsformate fortlaufend zur Verfügung. Wir arbeiten daran, weitere geistliche Angebote über das Internet und per Telefonabruf zugänglich zu machen.

Taufen, Trauungen und Konfirmationsfeiern

Auch gottesdienstliche Feiern zur Taufe, Trauung und Konfirmation können zurzeit nicht stattfinden. Konfirmationen und Jubelkonfirmationen müssen zum jetzigen Entwicklungsstand der Pandemie auf den Sommer oder Herbst verschoben werden. Das Gleiche gilt auch für Taufen und Trauungen.

Bestattungen


Bestattungen gehören zu den sensibelsten kirchlichen Handlungsfeldern. Wir möchten in dieser schweren Situation auch weiterhin für die Angehörigen da sein. Aber auch hier gilt, dass grundsätzlich den behördlichen Regelungen zu folgen ist. Das heißt für die Angehörigen:
Bitte suchen Sie als Angehörige das (Telefon)Gespräch mit Ihren Pfarrer*innen vor Ort. Gemeinsam mit Bestattern und den Kommunen wollen wir als ev. Kirche in der zur Zeit schwierigen Situation einen Weg finden, um - bei den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen – mit Ihnen einen würdevollen Abschied zu gestalten. Dazu kann gehören, dass es z.B. nur eine kleine Trauerfeier oder nur eine Trauerfeier am Grab geben kann und eine weitere Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt als Trauer- und Gedenkgottesdienst z.B. in der Kirche stattfindet.

Da die Trauerfeier als öffentliche Veranstaltung gesehen wird, gelten die entsprechenden behördlichen Regelungen. Wenn eine Dokumentationspflicht besteht, schlagen wir vor, dass die Angehörigen bzw. Verantwortlichen die Dokumentationspflicht auf den Bestatter übertragen und dieser modifizierte Kondolenz-Listen auslegt, in denen die entsprechenden Eintragungen von jedem selbst vorgenommen werden können. Was die Listen enthalten sollen, wird entweder durch die Landkreise vorgegeben oder kann von der Homepage des Robert-Koch-Institutes heruntergeladen werden.
Das Hausrecht im Blick auf die Friedhofshallen und die Friedhöfe hat in den allermeisten Fällen die Kommune inne. Sie – und nur in sehr wenigen Orten die Kirchengemeinde - muss entscheiden, welche Veranstaltungsform erlaubt ist. Gespräche zwischen Kommune, Pfarramt und Angehörigen werden versuchen, mit der jeweiligen Situation angemessen umzugehen.

Kontaktpflege und Sorgenetz

«Der Aufruf nach Möglichkeit auf Sozialkontakte zu verzichten, ist im Augenblick kein Widerspruch zu gelebter Nächstenliebe, sondern ihr Ausdruck. Für die kirchliche Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Arbeitsformen, wo immer es möglich ist, an die aktuelle Lage anpassen müssen», sagt die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann. Es gehe darum, Ansteckungsrisiken zu reduzieren und zugleich die Botschaft von der Liebe Gottes weiter zu sagen und Sorgenetze zu knüpfen. So werde es hoffentlich gelingen, die Menschen in dieser ungewöhnlichen Situation gut zu begleiten, so Bischöfin Hofmann.
Wir bitten Sie daher, vor Ort telefonische oder digitale Kommunikationsketten aufzubauen, damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind. Denken Sie dabei besonders an ältere Menschen und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken. Bitte informieren Sie die Menschen in Ihren Gemeinden, wie sie seelsorgerliche Begleitung, z.B. auch telefonisch oder per Mail, erhalten.


Angebote der Evang. Kirche im Netz:

https://www.ekkw.de/aktuell/meldung/aktuell_30389.htm